Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung hat metallische Hohlkugeln zu geschliffenen Stahl-Hohlkugeln weiterentwickelt.

Geschliffene Stahl-Hohlkugeln

IFAM hat neuartige Lösung für Lager und Ventile

07.09.2009,

Zu deren Herstellung werden Schleifverfahren angewendet, wie sie von der Fertigung von Kugellager-Kugeln bekannt sind. Erste Erfahrungen in der Fertigung von Kleinserien wurden mit Hohlkugeln aus verschiedenen Fe-Cr-Stählen gesammelt. Mögliche Kugeldurchmesser liegen im Bereich von 3 bis 8 mm. Es sind Wandstärken von etwa 0,1 bis 1,0 mm realisierbar. Durch Wahl von Werkstoff sowie Durchmesser und Wandstärke der Kugeln lassen sich deren Eigenschaften in bestimmten Grenzen gezielt einstellen und Einsparungen an Kugelmasse im Bereich von 40 bis 70% erreichen.

Einsatzgebiete dieser Kugeln könnten überall dort liegen, wo einerseits geringe Masse beziehungsweise Massenträgheit der bewegten Teile gefordert wird, andererseits aber auf den Werkstoff Stahl nicht verzichtet werden soll oder kann. Beispielsweise ist hier an schnell reagierende Kugelventile, an schnell bewegte Kugellager oder Linearführungen gedacht.

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